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Entstanden
ca. Mitte des 19. Jahrhunderts in
den Hafenstädten Argentiniens am Unterlauf des Rio de la Plata.
Buenos Aires, das Herz des Landes. Pulsschlag unterschiedlicher Kulturen, Nährboden
von Kriminalität, aber auch Heimat der Hoffnungen und Sehnsüchte.
Zu den wohl bekanntesten Komponisten der Zeit gehören Carlos Gardel,
in Urugay geboren und 1893 nach Argentinien ausgewandert. Er komponierte neben
folkloristischer Musik auch viele Tangos, zu denen bis heute in den Milongas getanzt
wird. Osvaldo Pugliese, gebürtiger Argentinier und Astor Piazzolla,
der als Begründer des "Tango Nuevo" gilt und die Welt der Milongueras
und Milongueros schon um 1925 in Gruppen der "Tradtionellen und Modernen"
spaltete.
Mit Bandoneon (vorher Flöte), Kontrabass und Violine erlebte der Tango sowohl
Aufblühen und Abtauchen in den verruchten Hafenvierteln Argentiniens, bis
er schliesslich Anfang des 20. Jahrhunderts den Weg über den Ozean und nach
Europa fand.
Heute erkennt man weltweit in der Musik, wie im Tanz eine bunte Mischung aus modernen
Stücken, mit traditionellen Elementen, die den Tango dadurch zu dem machen,
was er ist.
Ein
Stück Lebensgefühl, das sich nicht in ein Kleid von Gewohnheiten
oder hinter die Maske der Gesellschaft pressen lässt. |
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